Share

Aliens zu Weihnachten
Außerirdisch. Heiß. Weihnachtlich.

Die Alien-Schwestern A-Vay und A-Ven stehen kurz vor ihrem Abschluss in Alien-Entführung an der renommierten Intergalaktischen Universität. Doch um die Besten ihres Jahrgangs zu werden, brauchen sie eine spektakuläre Entführung. Und wer wäre besser geeignet als der berühmteste Mann der Erde: der Weihnachtsmann persönlich. Weißer Bart, roter Mantel und eine Ho-Ho-Hotness, die selbst außerirdische Herzen schneller schlagen lässt.

Doch zwischen Rentieren im Frachtraum, ungeplanten Turbulenzen und heißen Begegnungen unter dem Mistelzweig läuft die Mission schnell ganz anders als geplant. Vor allem, weil der Weihnachtsmann einiges an… großzügigen Überraschungen zu bieten hat.

Ein heißer, humorvoller Sci-Fi-Roman im Starlight-Universum. Perfekt für alle, die scharf auf lustige Alien-Entführungen, hemmungslose außerirdische Zwillingsschwestern und einen äußerst… großzügig bestückten Weihnachtsmann sind.
Lust auf eine erotische Weihnachts-Entführung voller Romantik, Humor und Spice? Dann jetzt zugreifen – bevor die Aliens dich entführen!

 

Erscheint am 15. November 2025

Bruin

Das spitze Horn verfehlte nur um Zentimeter meine Kehle, dafür traf der Huf aber umso sicherer. Ich unterdrückte einen Schrei, als der Schmerz erst durch mein Schienbein und dann das übrige Bein hinaufschoss. Nur jahrelange Erfahrung ermöglichte es mir, nicht den fatalen Fehler zu begehen und etwa laut aufzuschreien. Laute Geräusche würden dieses Stichhorn nur noch wütender machen.

„Ist ja gut, mein Mädchen“, murmelte ich besänftigend, während ich mich aus der Reichweite dieses tödlichen Horns hielt. Meine Stimme klang angespannt durch die Schmerzen, aber ich hoffte, sie würde das nicht bemerken. „Beruhige dich.“

Die Stute wollte nicht hören. Sie stellte sich erneut auf die Hinterbeine, ihre Hufe kamen meinem Schädel bedenklich nahe und könnten ihn mit Leichtigkeit zermalmen. An’tia war für ihr Alter und Geschlecht erstaunlich groß. Ich reichte kaum bis an den niedrigsten Punkt auf ihrem Rücken heran. Mit wütendem Wiehern landete sie wieder auf allen vieren. Goldener Nebel stob aus ihren Nüstern, ein Zeichen von Wut und Angst.

„Beruhige dich. Ich will dir nichts tun.“

An’tia interessierte das nicht. Sie starrte mich voller Verachtung und Wut aus ihren himmelblauen Augen an. Es würde mit ihr nicht leicht werden. Neuankömmlinge im Schutzgebiet waren immer verängstigt, gefährlich und schwer einzuschätzen, aber diese Dame war schon allein durch ihre Größe ein außergewöhnliches Stichhorn. Ich war nicht gerade klein geraten, wirklich nicht, aber neben ihr fühlte ich mich winzig.

Sie scharrte mit den Hufen und bereitete einen neuen Angriff vor. Der goldene Nebel aus ihren Nüstern umgab sie wie eine Wolke und schimmerte im Abendlicht der Zweiten Sonne. Vielleicht sollte ich ihr ein bisschen Zeit lassen und es morgen erneut probieren.

An’tia zielte mit ihrem Horn auf meine Herzgegend, an der Spitze war deutlich getrocknetes Blut zu erkennen. Es war grün und stammte wahrscheinlich von einem Quurkat-Händler, der sie auf seinem Schiff transportiert hatte. Hoffentlich war da ein Arzt hinzugezogen worden. An’tia gehörte zu den seltenen Stichhörnern, deren Hornspitzen vergiftet sind – und dieses Gift tötet langsam. Sollte der getroffene Händler kein Gegenmittel erhalten haben, würde er innerhalb von drei galaktischen Stunden gelähmt sein.

Schnaubend schüttelte An’tia ihre Mähne und hielt dabei immer noch ihr Horn auf meine Brust gerichtet. Zeit, sich zurückzuziehen und ihr das Feld zu überlassen.

Ganz langsam bewegte ich mich zurück. Mein verletztes Bein tat sofort noch mehr weh, als ich Gewicht darauf legte, aber ich konnte ein schmerzhaftes Zischen unterdrücken. Ich würde sofort die nächstgelegene medizinische Behandlungskapsel aufsuchen, wenn ich meinen Bericht über diese erste Begegnung geschrieben hätte.

An’tia wieherte, blieb aber an Ort und Stelle, während ich mich weiter vorsichtig zurückzog. Ich hielt den Blickkontakt mit ihr aufrecht, damit sie ja nicht erst auf den Gedanken kommen könnte, ich sei leichte Beute. Ich gab keinesfalls auf, brauchte nur eine Pause. Ich würde immer wieder zurückkehren, bis ich ihr Vertrauen gewonnen hätte.

Und dann geschah alles sehr schnell. Hinter mir rief jemand. Ich stolperte. Und An’tia griff an.

Ein wütender Schmerz explodierte in meiner Brust. Blaue Augen bohrten sich in meine. Das letzte, was ich sah, war An’tias triumphierender Blick, bevor eine Wolke aus Schmerz und Dunkelheit mich einhüllte.

Bücher in dieser Reihe

Aliens fur Anfanger
Band 1
Aliens für Fortgeschrittene
Band 2
Aliens für Experten
Band 3
Aliens fur Piraten Book Cover
Band 4
Aliens fur Einhorner
Band 5
Aliens zu Weihnachten - ebook
Band 6
Starlight Aliens: Entführungen durch Außerirdische
Band 1-3